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Die traditionelle chinesische Diätetik (energetische
Ernährungslehre) ist - neben Methoden wie Akupunktur, Moxibustion,
Pharmakotherapie (Kräutertherapie), Massage, Tai Chi, Qi
Gong -
ein wesentlicher Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin
(TCM). So wie in der Pharmakotherapie werden Nahrungsmittel hinsichtlich
ihrer Wirkungen auf den Menschen detailliert beschrieben und kategorisiert.
Die dafür verwendeten Kategorien sind die Geschmacksrichtung, die
Temperaturwirkung, die Wirkrichtung und der Bezug zu den Funktionskreisen:
Die Geschmacksrichtung gibt Auskunft darüber,
in welcher Wandlungsphase (Element) ein Nahrungsmittel wirksam ist.
Die
Temperaturwirkung gibt Auskunft darüber, ob ein Nahrungsmittel
wärmt oder kühlt, die physiologischen Prozesse beschleunigt
oder verlangsamt.
Die Wirkrichtung beschreibt die energetische Richtung
der Entfaltung der Wirkkraft der Nahrungsmittel.
Der Bezug zu den Funktionskreisen
gibt Aufschluss darüber, in welches
Organ (Funktionskreis) ein Nahrungsmittel seine Wirkungen entfaltet.
Mit Hilfe dieser Kategorien, die die energetischen
Wirkungen von Nahrungsmitteln beschreiben, lässt sich eine individuelle Diätempfehlung erstellen,
die sich abstimmen lässt auf die Konstitution eines Menschen, etwaige
Disharmoniemuster, Lebensumstände sowie äußere Bedingungen
(wie Klima und Jahreszeit).
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