Überbelastung mit Zucker
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Früher einmal aß ein Mensch durchschnittlich fünf Gramm Fruchtzucker am Tag, heute hat sich das auf 20 Gramm pro Tag gesteigert. Ein Drittel aller Menschen verträgt diese hohen Mengen nicht, was als Instinale Fructoseintoleranz (Fructosemalabsorption) bezeichnet wird. Wenn jemand über lange Zeit unter Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall leidet und die behandelnden Ärzte keine Ursache dafür finden können, wird als Ausschlussdiagnose dann oft das "Reizdarmsyndrom" herangezogen. Plötzlich gab es Zucker en masse, der - und das war interessant - sogar auch die Backeigenschaften vieler Lebensmittel verbesserte. Die Verwendung von HFCS wuchs daraufhin exponentiell - sowie auch das Reizdarmsyndrom, Übergewicht, Diabetes und viele andere so genannte Zivilisationserkrankungen, denn 20 Gramm Fruchtzucker am Tag verträgt ein Drittel der Bevölkerung nicht. Ein sicheres Mittel für alle, die Diabetes (Zuckerkrankheit) entwickeln wollen, ist deshalb, so Ledochowski., sich mit Diätprodukten zu ernähren: Sie enthalten Fruchtzucker und Sorbit in sehr hohen Dosen. Quelle: Der Standard, 4 .April 2011 |
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© Dr. Eduard Tripp,
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