Bericht von der Generalversammlung des Österreichischen Dachverbandes für Shiatsu (ÖDS) 2009
Aktuelles aus dem Dachverband


Knapp 70 Shiatsu-PraktikerInnen und etliche Shiatsu-SchülerInnen waren bei der diesjährigen, ordentlichen Generalversammlung des Österreichischen Dachverbandes für Shiatsu (ÖDS) am 9. Oktober anwesend. Nach der Begrüßung der Anwesenden durch den Obmann Christoph Holy wurde die Tagesordnung genehmigt und festgestellt, dass es zum Protokoll der Generalversammlung 2008 keine Berichtigungen gibt. Anschließend erfolgte der Jahresbericht des Vorstandes, in dem alle anwesenden Vorstandsmitglieder (Roberto Preinreich, Kassier und Schul-Vertreter mußte sich wegen einer akuten Zahnoperation entschuldigen) über ihre Tätigkeiten berichteten:

  • Den Anfang machte Christoph Holy (Obmann und PraktikerInnen-Vertreter seit dem 17. Dezember 2008), der sich vorab für die organisatorischen Probleme des Verbandes im letzten Jahr entschuldigte. Der Grund dafür lag in der Neustrukturierung der Daten und ihrer Implementierung in eine umfassende Datenbank, die auch Grundlage der neuen Website (PraktikerInnen-Liste) ist. Der Auftrag der Erstellung der Datenbank und der Übernahme der vorliegenden Daten wurde einer Firma übergeben und hätte schon im Frühjahr abgeschlossen sein sollen, so dass über Sommer Zeit gewesen wäre, fehlerhafte Datensätze zu korrigieren.  De facto allerdings konnte die Datenbank erst am 15. September übernommen werden und mußte auch zu diesem Zeitpunkt noch an vielen Stellen angepasst werden. Dazu kam, dass etwa 6.500, teilweise doppelte Datensätze vorhanden waren, die erst noch bereinigt werden mußten. Zum Zeitpunkt der Generalversammlung lagen immer noch etwa 300 bis 400 doppelte und fehlerhafte Datensätze vor.
     
  • Neu sind weitere Modelle der Dachverbands-T-Shirts, der neue Folder mit neuen Texten und Bildern sowie neuem Format und in Farbe sowie der Webauftritt des ÖDS. Vor drei Wochen ist die neue Website online gegangen, die erstmals einen internen Bereich - für Mitglieder des Dachverbandes - hat und nur mit Mailadresse und Mitgliedsnummer zugänglich sein wird. Die für den Zugang nötigen Informationen werden ausgesendet werden.
     
  • Bald nach Christophs Einstieg als Obmann des Dachverbandes fand eine Klausur des Vorstandes statt, in der es um künftige Zielsetzungen und entsprechende Strukturen ging, um diese Ziele umsetzen zu können. Eines der Ergebnisse, das mittlerweile umgesetzt wurde, ist der Rechtsbeistand durch die Kanzlei Dr. Wagner, die den Dachverband in Zukunft in rechtlich schwierigen Fragen unterstützt und vertritt.
     
  • Änderungen haben sich auch im Sekretariat ergeben. Da die bisherige Sekretärin, Cornelia Feiertag, in Karenz gegangen ist, betreut seit Mai 2009 Eva Höbel das Sekretariat, das jetzt auch mehr Funktionen übernommen hat, wie die Verwaltung und den Versand der T-Shirts und der Materialien für die Shiatsu-Tage.
     
  • Anschließend berichtete Heike Lindstedt (PraktikerInnen-Vertreterin und Koordinatorin für die Shiatsu-Tage, die Regionalgruppen und die neue Website) Details von den neuen T-Shirt-Modellen (es gibt sie nun beispielsweise auch mit langen Ärmeln und in Bio-Qualität), von der Erstellung des neuen Folders und vom Redesign der Website, die wegen der schon von Christoph erwähnten Datenbankprobleme erst vor etwa drei Wochen online gehen konnte.
     
  • Gertraud Schindelbacher-Ferteis stellte sich als Schul-Vertreterin vor, in deren Aufgabenbereich auch die Anerkennung von LehrerInnenansuchen fällt.
     
  • Katrin Wohlfarters Funktion ist PraktikerInnen-Vertreterin und Prüferin von angehenden Shiatsu-LehrerInnen.
     
  • Eduard Tripp (Schriftführer, Schulvertreter und berufsrechtlicher Vertreter nach Außen) berichtet über die wichtigsten berufspolitischen Aktivitäten im vergangenen Jahr. Vorab ruft er in Erinnerung, dass eine große Schwierigkeit der berufspolitischen Vertretung von Shiatsu darin besteht, dass der Dachverband rechtlich ein privater Verein ist und deshalb keine offizielle Parteienstellung in berufspolitischen Entscheidungen wie z.B. neuen Verordnungen hinsichtlich des Massage-Gewerbes hat. Einfluß auf solche, für Shiatsu-Praktizierende, -Lehrende und -Lernende eventuell auch maßgebliche Entscheidungen hängen von guten Kontakten und wohlwollenden Gesprächspartnern (in den Innungen ebenso wie im Gesundheitsministerium) ab, aber auch entsprechenden Strukturen und Vorarbeiten auf Seiten des Dachverbandes.
     
  • Das vergangene Jahr, so führte Eduard Tripp weiter aus, stand ganz im Zeichen der Änderung der 68. Verordnung vom 28. Jänner 2003 (Massage-Verordnung). Vordergründig ging es darum, „Ayurveda-Wohlfühlpraktik“ und „Tuina An Mo Praktik“ als eigenständige und ganzheitliche in sich geschlossene Systeme (wie Shiatsu) gewerberechtlich zu verankern. Im Hintergrund allerdings wurde die „Grundfrage“ behandelt, ob ein privater Dachverband (privat im Gegensatz zu rechtlich verankerten Strukturen wie Innungen) Kontrolle über die Ausbildungsqualität im Sinne der Qualitätssicherung haben kann. Konkret ging es, wie im Anschluß auch Peter Ecker von der Massage-Innung Wien anführte, um den Wunsch von bestimmten Interessensvertretern nach einer verpflichtenden Befähigungsprüfung (damit würde der Dachverband seiner Funktion als Prüfungskontrolle enthoben werden) und die Kontrolle von Ausbildungszulassungen durch die Wirtschaftskammer bzw. die Innungen. Diese Wünsche konnten aber - vor allem mit Verweis darauf, dass die Dachverbände Vereinigungen der jeweiligen Experten sind - zurückgewiesen werden, so dass die Qualitätskontrolle der neuen Gewerbe in Händen der jeweiligen Dachverbände blieb.
     
  • Auch wenn diese Entwicklung im Moment nur die beiden neuen in sich geschlossenen Gewebe Ayurveda und Tuina betroffen hätte, so wäre es nur eine Frage der Zeit gewesen, bis diese Entscheidung sich auch auf den Dachverband für Shiatsu - und in weiterer Folge auf künftige Shiatsu-Lernende - ausgewirkt hätte.
     
  • Schwierig ist die berufspolitische Situation auch dadurch, dass Informationen aus den jeweiligen Gremien mitunter strenger Geheimhaltung unterliegen. Das gilt insbesondere für Entwicklungen, die im Beirat für Traditionelle Asiatische Medizin (TAM) des Gesundheitsministeriums, besprochen werden. Dieser ist ein beratendes Gremium des Gesundheitsministeriums und seine Empfehlungen unterliegen strikter Verschwiegenheit. Gleichwohl sind Entscheidungen in diesem Forum für den Verband und seine Mitglieder von großer Wichtigkeit, weil hier Fragen auf politischer Ebene geklärt werden, die ziemliche Auswirkungen haben können, wie z.B. ob Moxibustion oder Schröpfen auf die Gesundheitsberufe zu beschränkende Verfahren sind.
     
  • Um Informationen zwischen den verschiedenen asiatischen, medizinischen und nicht-medizinischen Methoden auszutauschen und um gemeinsame Strategien und Empfehlungen für das Gesundheitsministerium zu enwickeln, wurde deshalb schon 2003 der DVTCM, der Dachverband für TCM und artverwandte Methoden gegründet. Der Österreichische Dachverband für Shiatsu ist Mitglied des DVTCM. Eduard Tripp ist sein Vertreter in diesem, für die berufspolitische Arbeit wichtigen Gremium.
     
  • Aber auch für Shiatsu haben sich mit der 135. Verordnung vom 6. Mai 2009 Veränderungen ergeben. So dürfen die Worte „Hara-Diagnose“, „Rücken-Diagnose“, „Zungen-Diagnose“ und „Puls-Diagnose“  nicht mehr verwendet werden, da Diagnosen ausschließlich den Gesundheitsberufen vorbehalten sind. Stattdessen muss zukünftig von „Hara-Kontrolle“, „Rücken-Kontrolle“, „Zungen-Kontrolle“ und „Puls-Kontrolle“ (u.ä.m.) gesprochen werden.
     
  • Neu ist auch die Weiterbildungspflicht im Ausmaß von 40 Stunden in fünf Jahren, wobei derzeit noch nicht definiert ist, was alles unter Weiterbildung zu verstehen ist. Der Dachverband wird entsprechende Richtlinien erarbeiten.
     
  • Verändern werden sich in Zukunft infolge der neuen Verordnung vor allem die erforderlichen schulmedizinischen Stunden, da im Curriculum von Shiatsu vor allem Pathologie bislang noch nicht berücksichtigt ist.
     
  • Der zweite Schwerpunkt von Eduard Tripps Ausführungen betrifft die europäische Berufspolitik und das nun mittlerweile in Bewegung gekommene Verhältnis von ESF (European Shiatsu Federation) und ISN (International Shiatsu Network).
     
  • Das Internationale Shiatsu Network wurde 2003 von Deutschland, Italien, der Schweiz (ehemalige Mitglieder der ESF) und Frankreich gegründet und seither gab es zwischen den beiden europäischen Dachverbänden unversöhnlich scheinende Differenzen. Gespräche Österreichs mit den ISN-VertreterInnen (Astrid Polletin, ESF-Vertreterin, und Eduard Tripp waren mehrmals zu ISN-Treffen eingeladen) und die Überzeugung, dass für die berufspolitische Arbeit in Europa die Zusammenarbeit der einzig sinnvolle Weg sein kann, haben 2007 zum Auftrag durch die Generalversammlung geführt, Gespräche zwischen ISN und ESF zu ermöglichen und zu initiieren.
     
  • Erstmalig haben diese Gespräche nun am italienischen Kongreß in Rom (29. April bis 3. Mai 2009) stattgefunden. Anwesend waren die VertreterInnen aller ISN-Länder sowie von seiten der ESF David Home (Präsident), Frans Copers (Sekretär) und Eduard Tripp (Delegierter Österreichs). Beschlossen wurden insbesondere eine gemeinsame Shiatsu-Definition (die mittlerweile schon umgesetzt ist),  regelmäßige Kommunikation auf offizieller Basis, ein gemeinsames Shiatsu-PraktikerInnenprofil, gemeinsame Ausbildungsstandards und eine alljährliche wechselseitige Teilnahme an Verbandstreffen, um den persönlichen Kontakt zu stärken und gemeinsame persönlich Themen besprechen zu können.
     
  • Mike Mandl (PraktikerInnen-Vertreter) stellte sich als PraktikerInnen-Vertreter vor mit seinem Vorhaben einen verbindlichen Prüfungskatalog für die auch von ihm durchgeführten „LehrerInnen-Prüfungen“ zu schaffen.
     
  • Hermann Rossmann und Ranka Schaaf sind als SchülerInnen-VertreterInnen im Vorstand.
     

Nach dem Vorstand sprach Ehrenmitglied Peter Ecker, Innungsmeisterin-Stellvertreter in Wien, über die gewerbliche Vertretung der Shiatsu-PraktikerInnen:

  • Zunächst dankte Peter Ecker den Anwesenden für Ihr Engagement und betonte die gute Zusammenarbeit mit dem Vorstand. Dann erinnerte er die Anwesenden an die gewerbliche Struktur der beruflichen Ausübung von Shiatsu. In den allen Bundesländern ist die Landes-Innung die gesetzliche Vertretung der Shiatsu-PraktikerInnen und die darüber liegende Ebene bildet die Bundes-Innung. In Wien gibt es derzeit etwa 900 gewerbliche Masseure, davon etwa 350 Shiatsu-PraktikerInnen.
     
  • Ergänzend zu den Ausführungen von Eduard Tripp erläuterte Peter Ecker die Vorgehensweise der Innungen bei gesetzlichen Änderungen, wie z.B. bei der Hygiene-Bestimmung letztes Jahr oder bei der Novelle der Massage-Verordnung, die dieses Jahr in Kraft getreten ist.
     
  • Besonders betonte er nochmals, dass die Stärke des Dachverbandes im Zusammenschluß und der (demokratischen) Einigkeit der Shiatsu-PraktikerInnen liegt und erinnerte dabei daran, dass am 10. März 2010 Wirtschaftskammerwahl ist und dass die Shiatsu-Praktizierenden von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen sollten, weil sie auf diese Weise bestimmen, wer sie in den Innungen - und damit auch ihrer Interessen - vertritt.
     
  • Im Gegensatz zum Dachverband, in dem die Vorstandsmitglieder ad personam in die jeweiligen Funktionen gewählt werden, erfolgt die Besetzung der Innungen durch politische Gruppierungen. Die derzeitige Situation in der Wiener Massage-Innung ist, dass die ÖVP-nahe Gruppierung 6 Mandate hält, die Grüne Wirtschaft als zweitstärkste Fraktion 5 Mandate. Peter Ecker hat sein Mandat von der Grünen Wirtschaft.
     
  • Überhaupt sollten sich die Shiatsu-PraktikerInnen mehr Ihrer Möglichkeiten in und durch die Innung bewußt werden/sein, denn bei entsprechender Nachfrage können durchaus beträchtliche Geldsummen für Projekte im Sinne der Shiatsu-Praktizierenden genützt werden.
     
  • Wer rechtliche Informationen benötigt oder auch Ideen und Anfragen hat, die die Wiener Innung betreffen, möge sich an Peter Ecker wenden: 0676 / 382 67 07 bei dringenden rechtlichen Fragen oder sonst per Mail unter peter.ecker@chello.at
     

Anschließend erfolgte der Bericht des Kassiers, den Christoph Holy an Stelle von Roberto Preinreich (der entschuldigt fehlte) verlas:

  • Den Einnahmen von 134.711,85 Euro stehen Ausgaben von 132.506,69 Euro gegenüber. Der Großteil der Einnahmen stammt dabei aus Mitgliedsbeiträgen, die Hauptausgaben sind Lohnkosten, Shiatsu-Journal und Werbekosten (z.B. für die Shiatsu-Tage).
     
  • Als RechnungsprüferInnen fungierten Rene Tischhart und Ingrid Wehrl. Der Rechenschaftsbericht wurde von der Generalversammlung angenommen.
     

Nach der Pause - und einem köstlichen Essen - erfolgte die Entlastung des Vorstands und des Kassiers.

Anschließend trat der gesamte Vorstand zurück, kandidierte, da es keine weiteren Kandidaten für die Vorstandstätigkeit gab, als gesamtes Team wieder und wurde einstimmig gewählt - als RechnungsprüferInnen Rene Tischhart und Ingrid Wehrl.

Danach folgten noch Berichte über die Shiatsu-Tage, Kommunikation, PR-Aktivitäten und die European Shiatsu-Federation:

  • Heike Lindstedt berichtete, dass dieses Jahr 301 Aktivitäten im Rahmen der Shiatsu-Tage stattfanden, deutlich mehr als 2008. Es gab Veranstaltungen in allen Bundesländern, mit Ausnahme von Vorarlberg. Als „Motto“ wurde von vielen Regionalgruppen „Shiatsu hilft HelferInnen“ aufgegriffen.
     
  • Alle Beteiligten erhielten für ihre Teilnahme Shiatsu-T-Shirts.
     
  • Eine finanzielle Unterstützung vom Dachverband erhielten neun Projekte, an denen insgesamt 56 Shiatsu-PraktikerInnen beteiligt waren.
     
  • Für die Shiatsu-Tage 2010 wird vieles gleich bleiben. Inwieweit und welche Veränderungen und Anpassungen notwendig sind, wird sich erst mit den Rückmeldungen von diesem Jahr entscheiden. Diskutiert wurde auch der Zeitpunkt der Shiatsu-Tage, ob diese nächstes oder vielleicht erst übernächstes Jahr zu einem anderen, späteren Zeitpunkt stattfinden sollen, da die Vorbereitung in die Sommermonate fällt und deshalb oft schwierig ist.
     
  • Was die Kommunikation angeht, so berichtet Christoph Holy des weiteren, sollen mit der neuen Website und der dahinterstehenden Datenbankstruktur sowohl mehr und schneller Informationen vom Verband an die Mitglieder gehen als auch Rückmeldungen von den PraktikerInnen und SchülerInnen an den Verband schneller und einfacher erfolgen können.
     
  • Im PR-Bereich wurde von Christoph Holy der Presse-Verteiler aktualisiert. Angesprochen wurde auch, dass Berichte im Vorfeld der Shiatsu-Tage schwer unterzubringen sind. Ein späterer Zeitpunkt der Shiatsu-Tage wäre deshalb auch von dieser Seite her begrüßenswert.
     
  • Aus der ESF berichtet Eduard Tripp stellvertretend für Astrid Polletin (Beirätin für Auslandsfragen und Vertreterin in der ESF, seit Februar 2009 auch Kassierin in der ESF), dass Folder mit den Studienergebnissen für PraktikerInnen und KlientInnen sowie eine DVD erstellt wurden. Die Folder sollen bis Weihnachten übersetzt werden und zur Verfügung stehen.
     
  • Das politische Lobbying zur Etablierung von Shiatsu im Bereich von CAM (komplementäre und alternative Medizin/Methoden) innerhalb der EU hat, so der Bericht von Astrid Polletin (stellvertretend vorgetragen), mittlerweile so große Ausmaße angenommen,  dass Seamus Connolly zum „political officer“ ernannt wurde, aus dem Vorstand ausgeschieden ist und für seine Tätigkeit bezahlt wird. Unterstützt wird er darin von Frans Copers, der als Sekretär der ESF tätig ist.
     
  • Federshiatsu, einer der Verbände in Italien, ist nun auch Mitglied der ESF, weitere Verbände sind ebenfalls wegen Mitgliedschaft in Gespräch mit der ESF.
     
  • Wichtige Themen, für die sich der Österreichische Dachverband in der ESF einsetzen möchte, sind eine neue Struktur der Mitgliedsbeiträge (die Beiträge, die Österreich für die ESF leistet, sind verhältnismäßig sehr hoch), die gegenseitige Anerkennung der Ausbildungen in Europa, eine mögliche Verlegung der Shiatsu-Tage und dass ein Teil des Budgets der ESF für Information in den Mitgliedsländern verwendet werden soll.
     

Unter dem letzten Punkt „Allfälliges“ wurden noch aktuell Anträge eingebracht und allesamt genehmigt:

  • dass die Basis in Zukunft finanziell stärker gefördert wird, wie Projekte von Shiatsu-PraktikerInnen und Aktivitäten von Regionalgruppen,
     
  • dass der Vorstand ein Seminar zu Gender- und Diversitythemen macht,
     
  • dass, wenn möglich, eine Vorlage für DVR-Ansuchen (für eine Datenverarbeitungs-Register-Nummer zur elektronischen Erfassung von Kundendaten) für Shiatsu-PraktikerInnen zur Verfügung gestellt wird,
     
  • und dass eine Person aus dem Vorstand für die immer wieder mal dringend notwendige Büroorganisation (die nicht an einen „Nicht-Insider“ delegiert werden kann) gegebenenfalls pauschal mit 250 Euro pro Monat entlohnt werden kann.
     

Die Generalversammlung endete um 22.40 Uhr.

(Irrtümer vorbehalten)

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© Dr. Eduard Tripp, A-1120 Wien, Schönbrunner-Schloss-Str. 21/8, Tel: +43 (1) 815 91 75, tripp@shiatsu-austria.at
www.shiatsu-austria.at