Um finanzielle Schwierigkeiten infolge von Krankheiten, Unfällen oder Schwangerschaften abzumildern, leistet die Sozialversicherungsanstalt der Gewerblichen Wirtschaft zusammen mit den Wirtschaftskammern Betriebshilfe. Voraussetzungen sind (https://www.wko.at/Content.Node/Service/Arbeitsrecht-und-Sozialrecht/Sozialversicherung/Betriebshilfe/Betriebshilfe.html):

  • Krankenversicherung bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft,
  • Mitgliedschaft in der Wirtschaftskammer (aufrechte Gewerbeberechtigung),
  • eine medizinisch begründete Arbeitsunfähigkeit von mehr als 14 Tagen,  
  • jährliche Gesamteinkünfte unter € 19.666,92 (Wert für 2015; für den Fall der Mutterschaft ist keine Einkommensgrenze vorgesehen) und  
  • dass die Betriebshilfe zur Aufrechterhaltung des Betriebes notwendig ist.

Um finanzielle Schwierigkeiten infolge von Krankheiten, Unfällen oder Schwangerschaften abzumildern, leistet die Sozialversicherungsanstalt der Gewerblichen Wirtschaft zusammen mit den Wirtschaftskammern Betriebshilfe. Voraussetzungen sind (https://www.wko.at/Content.Node/Service/Arbeitsrecht-und-Sozialrecht/Sozialversicherung/Betriebshilfe/Betriebshilfe.html):

  • Krankenversicherung bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft,
  • Mitgliedschaft in der Wirtschaftskammer (aufrechte Gewerbeberechtigung),
  • eine medizinisch begründete Arbeitsunfähigkeit von mehr als 14 Tagen,  
  • jährliche Gesamteinkünfte unter € 19.666,92 (Wert für 2015; für den Fall der Mutterschaft ist keine Einkommensgrenze vorgesehen) und  
  • dass die Betriebshilfe zur Aufrechterhaltung des Betriebes notwendig ist.

Generell ist zu bedenken, dass weder auf eine Sachleistung noch auf eine Geldleistung ein Rechtsanspruch besteht.


Betriebshilfe als Sachleistung

Die Sachleistung besteht in der Beistellung von kostenlosen Betriebshelfern für die Dauer der Arbeitsunfähigkeit, höchstens aber für 70 Einsatztage pro Kalenderjahr. Dem Unternehmer entstehen durch den Einsatz eines Betriebshelfers keinerlei Kosten.


Betriebshilfe als Geldleistung

Bei der Betriebshilfe als Geldleistung beschäftigt der Unternehmer wegen seiner Notlage einen zusätzlichen Mitarbeiter. Dieser zusätzliche Mitarbeiter wird dabei direkt vom Unternehmer bezahlt.

In einem solchen Fall kann die Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft einen Zuschuss zum Mehraufwand leisten, der durch die Beschäftigung des zusätzlichen Mitarbeiters (Betriebshelfers) entsteht. Die Höhe des Zuschusses beträgt bis zu € 7,23 pro Stunde, höchstens aber € 65,07 pro Tag und ist mit 80 % der anfallenden Kosten begrenzt. Der Zuschuss wird – wie die Sachleistung - bis zu einer Höchstdauer von 70 Tagen pro Kalenderjahr gewährt.

Anträge auf Übernahme der Kosten für Betriebshelfer sind bei der jeweiligen Landesstelle der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft einzubringen. Das Antragsformular (unter „Information – Übernahme von Kosten für Betriebshelfer“ kann unter http://www.sva.or.at heruntergeladen werden und listet auf, welche Unterlagen dem Antrag beigelegt werden müssen.


Betriebshilfe bei Mutterschutz

Für die Zeit der gesetzlichen Mutterschutzfrist (zumeist acht Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt) können Betriebshelfer kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Eine besondere soziale Schutzbedürftigkeit ist nicht erforderlich. Es gelten in diesem Fall deshalb auch keine Einkommens- bzw. Zuverdienstgrenzen.

Zu beachten ist, dass die Tätigkeit der Betriebshilfe auf die Verrichtung unaufschiebbarer Arbeitsleistungen im Betrieb beschränkt ist. Die Betriebshilfe darf daher nicht für außerbetriebliche Tätigkeiten, wie z.B. Haushaltstätigkeiten, herangezogen werden.

Die Unternehmerin kann frei wählen, ob sie die Betriebshilfe im Wege der Beistellung einer Arbeitskraft oder in Form von Wochengeld beanspruchen möchte.


Betriebshilfe bei Krankheit oder Unfall

Voraussetzungen für die Gewährung einer Betriebshilfe bei Krankheit oder Unfall (neben der der aufrechten Gewerbeberechtigung und der Pflichtversicherung bei des SVA der gewerblichen Wirtschaft) sind:

  • Eine Arbeitsunfähigkeit von mehr als 14 Tagen (Krankenstand, Spitalsaufenthalt, Anschlussheilverfahren, Unfall) für maximal 70 Arbeitstage und
  • ein maximales Jahresgesamteinkommen von 19.666.92 Euro (Wert 2015).


Anträge

Die Anträge auf Beistellung eines Betriebshelfers sind beim jeweiligen Betriebshilfeverein einzubringen (siehe https://www.wko.at/Content.Node/Service/Unternehmensfuehrung--Finanzierung-und-Foerderungen/-Beratung-und-Unterstuetzung-/Betriebshilfe.html), z.B.:

  • Betriebshilfe Wien:
    https://www.wko.at/Content.Node/Service/Arbeitsrecht-und-Sozialrecht/Sozialversicherung/Betriebshilfe/w/Betriebshilfe_Wien.html
    +43 1 51450–134 bzw. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Betriebshilfe Niederösterreich:
    https://www.wko.at/Content.Node/Service/Arbeitsrecht-und-Sozialrecht/Sozialversicherung/Betriebshilfe/Betriebshilfe_Niederoesterreich.html
    +43 2243 34748 bzw. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!