Mit 2017 ist nun für alle, die eine Registrierkasse benötigen, ein weiterer Schritt erforderlich: die Inbetriebnahme und Registrierung einer sogenannten technischen Sicherheitseinrichtung, die bis spätestens zum 1. April 2017 zu erfolgen hat.

Zunächst ist dazu, wenn das nicht bisher schon geschehen ist, in Erfahrung zu bringen, ob der Kassenhersteller bzw. Softwareanbieter die Anforderungen des Gesetzgebers erfüllt bzw. rechtzeitig erfüllen wird. Diese Anpassung erfolgt(e) entweder durch ein Softwareupdate oder eine Umrüstung.

Anschließend muss – empfehlenswerter Weise in Absprache mit dem Hersteller/Anbieter – eine Sicherheitseinrichtung erworben werden, im Allgemeinen eine Signaturkarte und ein Kartenlesegerät.

  • Die Signaturkarte erwirbt man bei einem sogenannten Vertrauensdienstanbieter wie A-Trust, GobalTrust oder PrimeSign. Möglich ist auch eine Online-Lösung, allerdings nur dann, wenn die Registrierkasse einen Internetzugang hat.

Die daran anschließende Inbetriebnahme hat vor dem 1. April 2017 zu erfolgen und beinhaltet die Vergabe einer Kassenidentifikationsnummer und die Änderung des Bon-Layouts (z.B. Druck eines QR-Codes). Dabei ist insbesondere ein Start-Beleg zu erstellen, der die Grundlage für das erforderliche Datenerfassungsprotokoll bildet.

Abschließend muss die Registrierung der Sicherheitseinrichtung bzw. des Zertifikats und der Registrierkasse selbst über FinanzOnline zu erfolgen.

Um zu überprüfen, ob alle Schritte erfolgreich abgeschlossen wurden, ist noch eine Prüfung des Startbelegs durchzuführen, die beispielsweise mit einem Smartphone oder Tablet über die kostenlose BMFBelegcheck-App erfolgt.