Am 1. Dezember fand die diesjährige ordentliche Generalversammlung des Österreichischen Dachverbandes für Shiatsu (ÖDS) statt. Über 30 Personen, darunter auch einige SchülerInnen, waren anwesend.

Nach der Annahme der Tagesordnung und des Protokolls der letzten Generalversammlung berichtete Obmann Alexander Tavakoli im Namen des Vorstands von den Aktivitäten des vergangenen und geplanten des kommenden Jahres:

  • 2018 feiert der Dachverband sein 25-jähriges Bestehen – ein Ereignis, das zelebriert werden soll. Angedacht sind beispielsweise 25 Aktionen in verschiedenen Bundesländern über das ganze Jahr verteilt.
  • Eine (weitere) Mitgliederbefragung wurde durchgeführt, die auf der letzten Umfrage aufbaute und im Rahmen der Generalversammlung präsentiert werden soll.
  • Der ÖDS hat aktiv am Shiatsu-Kongress im Herbst teilgenommen, u.a. mit einem Zelt und einem Turm auf der Mariahilferstraße / Gürtelnähe.
  • Die Arbeitsgruppe „Zukunft von Shiatsu“ wurde ins Leben gerufen.
  • Ein PR-Konzept wurde zusammen mit einer PR-Agentur entwickelt und diese für ein Jahr gemeinsame Tätigkeit engagiert.
  • Die Mitgliederzahlen haben zugenommen, wie in der nachfolgenden Präsentation der Geschäftsstelle noch detailliert gezeigt wurde.
  • Für nächstes Jahr ist wieder eine Generalversammlung mit begleitenden Veranstaltungen geplant – ähnlich wie die beiden letzten Jahre. Dieses Jahr wurde wegen des Shiatsu-Kongresses auf ein inhaltliches Rahmenprogramm verzichtet.

Die nächsten Programmpunkte waren der Bericht des Kassiers (Rechenschaftsbericht und Budget für das kommende Jahr) und die Entlastung von Kassier und Vorstand. Zudem wurde die Kooptierung von Anna Jujjavarapu als SchülerInnen-Vertreterin bestätigt und Obmann Alexander Tavakoli berichtete über die Suche nach einer Nachfolge / Unterstützung im Bereich berufspolitische und ESF-Vertretung. Dazu wurde eine Unterlage zu den bisherigen Ergebnissen und Vorgehensweisen sowie ein Anforderungsprofil erstellt und an alle Mitglieder versendet. Bislang aber, so Alexander, war die Suche noch nicht erfolgreich.

Den nächsten Block der Veranstaltung bildeten Präsentationen:

  • Regionalgruppen: Die Regionalgruppen von Niederösterreich, Wien, Salzburg und Kärnten waren persönlich vertreten und berichteten über ihre Aktivitäten und Ziele. Für die Gruppen aus Oberösterreich, Steiermark und Innsbruck berichteten stellvertretend informierte PraktikerInnen.
  • Geschäftsstelle: Barbara und Margot berichteten über die Tätigkeiten in der Geschäftsstelle des ÖDS. Groß ist hier der Arbeitsaufwand, denn allein Barbara hat im vergangenen Jahr über 6.000 Emails beantwortet; Margot noch viele weitere, von Telefonaten und anderen Kontakten ganz zu schweigen.

Neben der Koordinierung der Shiatsu-Tage (www.shiatsu-tage.at) wurde in ganz Österreich siebenmal „Shiatsu im Zelt“ organisiert und veranstaltet. Allein bei der Veranstaltung auf der Mariahilferstraße (zum Shiatsu-Kongress) wurden 320 BesucherInnen gezählt.

Erfreulich sind sowohl die Zahlen der PraktikerInnen-Suche auf der Website – über 5.800 Mal wurde darauf zugegriffen – als auch der Zuwachs bei den Mitgliedern. Im letzten Jahr sind 61 PraktikerInnen neu dazugekommen, einige davon frühere Mitglieder, die den Verband aus verschiedenen Gründen verlassen hatten. Für das kommende Geschäftsjahr wird das tausendste Mitglied erwartet.

  • PR-Präsentation: Alexandra Gelny, nominierte Verbandssprecherin, berichtet über Ausrichtung, bisherige und geplante Aktivitäten in Kooperation mit der PR-Agentur Himmelhoch: diverse Presseaussendungen wurden versandt, einige größere und kleinere Artikel sind erschienen, es laufen Medienkooperationen mit  Österreichs erfolgreichster Bloggerin Dariadaria und der Online-Gesundheits-Plattform Enjoyliving (www.enjoyliving.at). Die nächste größere Aktion ist eine Kooperation mit Infoscreen rund um Do-In.

Die weiteren Präsentationen (Ergebnisse der Arbeitsgruppe „Zukunft von Shiatsu“ von Arbeitsgruppenleiter Alfred Müller, Präsentation der Umfrage-Ergebnisse von Jo Pauer und Informationen zu berufsrechtlichen Fragen von Eduard Tripp) wurden aus Zeitgründen auf Beschluss der Generalversammlung zurückgestellt und werden nach der Generalversammlung schriftlich ausgeschickt.

Nach einer kurzen Pause (und einer raschen Stärkung am Buffet) wurden die noch ausständigen Beschlusspunkte besprochen und abgestimmt:

  • Ein Budget für die Evaluierung der beruflichen Möglichkeiten („Machbarkeitsstudie“) wurde abgelehnt.
  • Der Vorstandsbeschluss vom 6. Juli 1998 demzufolge SchülerInnen-VertreterInnen im Vorstand ein Stimmrecht besitzen, wurde bestätigt und abgestimmt, dass dieser Beschluss in die Statuten aufgenommen wird.
  • Der Mitgliedsbeitrag für SchülerInnen wurde von 40 auf 50 Euro pro Jahr angehoben.
  • Beschlossen wurde auch, dass Vorstandsmitglieder die Möglichkeit haben sollen, virtuell (z.B. per Skype) an Sitzungen teilzunehmen.
  • Bezüglich der Vorstandsstruktur wurde beschlossen, dass die bestehende Struktur mit vier PraktikerInnen-VertreterInnen, drei SchulleiterInnen und zwei SchülerInnen-VertreterInnen grundlegend beibehalten werden soll. Darüber hinaus soll es aber möglich sein, den Vorstand temporär zu erweitern, d.h. Vorstandsmitglieder mit und ohne Stimmrecht zu kooptieren. Außerdem soll (aus gegebenen Anlässen) die Möglichkeit bestehen, sollte sich innerhalb eines Monats keine SchülerInnen-VertreterIn zur Nachnominierung finden, dass eine PraktikerIn (oder eine SchulleiterIn falls sich keine PraktikerIn findet) die freie Stelle bis zur nächsten Generalversammlung einnimmt. Sollte zum Zeitpunkt der Generalversammlung eine SchülerInnen-VertreterIn im Vorstand mitarbeiten wollen, so übernimmt diese mit der Generalversammlung den interimistisch besetzten Platz.
  • Beschlossen wurde auch die Aufnahme der Regionalgruppen-Geschäftsordnung in die Statuten.

Gegen 22.30 Uhr wurde die Sitzung beendet.