In der LehrerInnen-Ausbildung ist der eigenständige Unterricht eines Querschnitts durch das gesamte Ausbildungscurriculum des Dachverbandes erforderlich, d.h. Inhalte aller drei Ausbildungsjahre sollen zu etwa gleichen Teilen unterrichtet werden. Als Unterricht anerkannt werden dabei:

  • Ausbildungsteile innerhalb einer Shiatsu-Schule (ganze Kurse, Teile von Kursen ...),
  • eigenständige Kurse innerhalb der Ausbildung in der Shiatsu-Schule und
  • eigenständige Kurse außerhalb der Shiatsu-Schule.

Bei der Ausbildung außerhalb (oder nur teilweise innerhalb) einer anerkannten Shiatsu-Schule („schulexterner Weg“) werden 100 der insgesamt 300 erforderlichen Unterrichtsstunden „niederschwellig“ anerkannt (d.h. für Laien und sonstige Interessierte wie z.B. Einführungskurse). Die restlichen 200 Stunden hingegen sollen „hochschwellig“ (im Sinne eines berufs- oder weiterbildenden Unterrichtes) sein.

Da beim externen Weg für angehende Shiatsu-LehrerInnen Schwierigkeiten bestehen, einen Querschnitt durch alle drei Ausbildungsjahre zu unterrichten, wurde in der Vorstandssitzung am 16. Juli beschlossen, dass in diesem Fall (sofern der/die Ansuchende keine Möglichkeit dazu hatte) auf diese Forderung verzichtet wird.