Eingebettet in die ÖDS-Shiatsu-Tage fand am Samstag (29. Oktober) die Generalversammlung des Österreichischen Dachverbandes statt. Anwesend waren 57 stimmberechtigte Mitglieder.

Nach Begrüßung, Genehmigung von Tagesordnung und Protokoll der letzten Generalversammlung berichtete der Obmann Alexander Tavakoli über die wesentlichsten Aktivitäten des Verbandes im abgelaufenen Geschäftsjahr:

Neben den quasi alltäglichen Tätigkeiten (z.B. die Bearbeitung von ca. 7.500 Emails, mehr als 2.000 Telefonanrufen, über 500 Briefen, Diplomüberprüfungen und -ausstellungen, Projektanträgen…) wurde die Homepage finalisiert, die Seite für die Shiatsu-Tage implementiert, neue Werbemittel und Messeartikel erstellt, Schulleiter-, PraktikerInnen- und SchülerInnen-Treffen und Regionalgruppentreffen als Fixbestandteile des ÖDS installiert und (was die PraktikerInnen-Treffen betrifft) auch neu ausgerichtet. Organisiert wurden die jährlichen Shiatsu-Tage und die zweiten ÖDS-Shiatsu-Tage rund um die Generalversammlung, die dieses Jahr auf zwei Tage ausgedehnt und von „Shiatsu im Zelt“ auf der Mariahilferstraße begleitet wurden. Es wurde ein neuer Folder gestaltet, der die Vorteile der Mitgliedschaft beim ÖDS aufzeigt, ein neuer Imagefilm, um Shiatsu in der Öffentlichkeit zu bewerben. Arbeitsgruppen zu den Fortbildungsrichtlinien und zu möglichen Statutenänderungen wurden einberufen, die Diskussion zur beruflichen Zukunft von Shiatsu mit Emails und einer Zusammenstellung von Informationen vorbereitet, sowie eine Umfrage zur beruflichen Situation von Shiatsu-PraktikerInnen in Österreich begleitet. Zudem wurde das Büro in die Siebensterngasse 42/12 (1070 Wien) umverlegt.

Rechenschaftsbericht und Budget

Anschließend erläuterte Alexander Tavakoli (in Vertretung des Kassiers Roberto Preinreich, der nicht anwesend sein konnte) den Rechenschaftsbericht 2015 und legte das Budget 2017 vor, das wegen der finanziellen Beteiligung am Europäischen Shiatsu-Kongress 2017 in Wien ein Defizit von etwa 18.000 Euro ausweist. Dieses Defizit kann allerdings durch die bestehenden Rücklagen gedeckt werden.

Rechenschaftsbericht und Budget wurden einstimmig angenommen, ebenso wurden Kassier und Vorstand einstimmig entlastet.

Statutenänderungen

Der nächste Punkt, der großen Raum in der Diskussion eingenommen hat, waren Statutenänderungen, die vorgestellt und diskutiert wurden. Konkret ging es um folgende Vorschläge:

  • Begrenzung der Funktionsdauer der Vorstandsmitglieder auf maximal drei Funktionsperiode hintereinander
  • Anhebung der Dauer einer Funktionsperiode auf vier Jahre
  • Schüler-VertreterInnen im Vorstand sollen nicht aus der gleichen Schule kommen wie Schul-Vertreter
  • Reduktion des Vorstandes von derzeit 9 auf 6 Personen

Nach Wortmeldungen für und gegen einzelne Punkte sprach sich die Mehrheit der stimmberechtigten Anwesenden gegen eine Änderung der bestehenden Statuten aus.

Fortbildung

Alexander Tavakoli berichtete über das Thema Fortbildung.

  • Waren die Richtlinien bislang so, dass nur Schulen Fortbildungsveranstaltungen auf der Website des ÖDS veröffentlichen konnten, wurde dies erweitert und können nun Schulen, Senior Teacher, Teacher und Trainer ihre Fortbildungskurse auf der ÖDS-Website ankündigen.

Zeitgleich mit diesem Beschluss wurde die Qualifikation für den Trainer um 100 gehaltene Unterrichtsstunden erweitert.

  • Eine eigens dafür eingerichtete Arbeitsgruppe erstellte Vorschläge für Modifikationen der Fortbildungsrichtlinien. Diese wurden dem Vorstand präsentiert und diskutiert. Letztlich, weil sich der Schwerpunkt der Vorschläge auf die Ausbildungsrichtlinien bezog und diese in der bestehenden Fortbildungsrichtlinie enthalten sind, wurden die Kriterien in der bestehenden Form beibehalten. Der Arbeitsgruppe wurde Dank für ihre Vorschläge ausgesprochen.

Die Zukunft von Shiatsu

Der nächste Punkt war die Kurzzusammenfassung der Diskussion vom Vortag zum Thema „Die Zukunft von Shiatsu“ durch Eduard Tripp (siehe http://www.shiatsu-austria.at/index.php/aktuelles-aus-dem-dachverband/860-die-zukunft-von-shiatsu-%E2%80%93-diskussionsveranstaltung-des-%C3%B6ds).

Wahl von PraktikerInnen-VertreterInnen in den Vorstand

  • Durch das Ausscheiden von Eva Höbl aus dem Sekretariat des Dachverbandes und die Übernahme dieser Funktion durch Barbara Binder, wurde eine Position im Vorstand frei, für die sich Susanne Schiller (Praktikerin in Wien) beworben hat und vom Vorstand kooptiert wurde.
  • Dazugekommen ist der Rücktritt von Irene Kepl – ebenfalls PraktikerInnen-Vertreterin – auf Grund von zeitlichen Problemen, weshalb direkt im Rahmen der Generalversammlung eine Nachfolgerin gesucht wurde. Gemeldet hat sich Andrea Hofmann (Baden).

Beide neuen Vorstandsmitglieder wurden von der Generalversammlung einstimmig gewählt.

Präsentation von Umfrage und Imagefilm

Die beiden letzten Programmpunkte bildeten die Präsentation der Umfrage zur beruflichen Situation von Shiatsu-PraktikerInnen in Österreich durch Josef Ernst, der in Zusammenarbeit mit dem ÖDS diese Umfrage plante und durchführte (siehe http://www.shiatsu-austria.at/index.php/aktuelles-zur-beruflichen-ausuebung-von-shiatsu/859-umfrage-zur-beruflichen-situation-von-shiatsu-praktikerinnen-in-%C3%B6sterreich) und die Präsentation des erst gerade fertig gewordenen Imagefilms für Shiatsu, der demnächst allen Mitgliedern zur Verfügung gestellt wird.

 

Mit dem Hinweis auf die Umfrage zur erweiterten Haftpflichtversicherung (siehe http://www.shiatsu-austria.at/index.php/aktuelles-aus-dem-dachverband/855-erweiterte-haftpflichtversicherung-f%C3%BCr-shiatsu-praktikerinnen) und Aussendungen zu offenen Themen beschloss Obmann Alex Tavakoli die Versammlung um 18.30 Uhr.