Die Frankfurter Gespräche - Dachverband für freie beratende und gesundheitsfördernde Berufe e.V. (http://www.frankfurter-gespraeche.de) - informieren über die Chancen und Notwendigkeiten des Zusammenschlusses von Verbänden und Institutionen der freien Lebensberatung und gesundheitsfördernden Anbieter. Die ethischen Richtlinien (Stand Juli 2004) - nachfolgend, in Auzügen dargestellt - bilden in ihrem Verständnis die Grundlage der Beziehung

  • der KursteilnehmerInnen/SchülerInnen/KlientInnen und der Lehrperson/dem/r AnbieterIn,
  • der Lehrpersonen/Anbietenden untereinander und
  • der Anbietenden und der Öffentlichkeit.

 
Das Verhältnis LehrerIn / AnbieterIn - SchülerIn /NachfragerIn 

Die Mitglieder an den FG beteiligten Verbände, Vereine und Organisationen sind sich ihrer Verantwortung gegenüber ihren SchülerInnen / TeilnehmerInnen / KlientInnen bewusst und verpflichen sich

  • die Würde, Entscheidungsfreiheit, Eigenverantwortung und Persönlichkeit der SchülerInnen / TeilnehmerInnen / KlientInnen zu achten und zu respektieren;
  • zur Gleichbehandlung aller Personen ungeachtet ihres Geschlechts, ethnischen Ursprungs oder nationaler Zugehörigkeit;
  • alle Techniken zu unterlassen, die auf eine manipulative Beeinflussung des Willens anderer abzielen;
  • auf jede Art von materieller, psychischer oder sozialer Ausnutzung zu verzichten; das Wissen über die SchülerInnen / TeilnehmerInnen / KlientInnen vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben;
  • zur Toleranz gegenüber anderen Lebens- und Weltanschauungen, politischen oder religiösen Überzeugungen.

 
Tätigkeits- und Selbstverständnis

Die Mitglieder der an den FG beteiligten Verbände, Vereine und Organisationen sind sich ihrer Verantwortung gegenüber ihrem Berufsstand bzw. ihrer Arbeitsmethode bewusst und verpflichten sich,

  • sich fortzubilden und für ihre Weiterentwicklung zu sorgen;
  • nur solche Strategien und Methoden anzuwenden und anzubieten, in denen sie Kompetenz und/oder berufliche Qualifikation erworben haben;
  • andere Methoden und Arbeitsansätze zu achten sowie ihren Kollegen mit Respekt und Aufrichtigkeit zu begegnen;
  • die Freiheit, Eigenverantwortlichkeit und Gesundheit des Einzelnen zu fördern und zu erhalten;
  • zur Ausrichtung auf Gewaltfreiheit.

Die Mitglieder der an den Frankfurter Gespräche beteiligten Verbände, Vereine und Organisationen grenzen sich von allen totalitären, autoritären und solchen Tendenzen ab, die die Entfaltungsfreiheit oder die Würde des Menschen bedrohen oder verletzen. Sie teilen eine ganzheitliche Sichtweise.