Gegenwärtig, so die Autoren[1] der Pilot-Studie „Shiatsu als unterstützende Therapie bei Depressionen bei Alzheimer-Patienten“[2] von der Università degli Studi di Enna, besteht ein zunehmendes Interesse an den Wirkungen von komplementären und alternativen Methoden in der Behandlung von Alzheimer. Innerhalb der sensorischen Techniken, so die Autoren weiter, stellt Shiatsu eine ganzheitliche Form der komplementären Behandlung dar, die auf den theoretischen Grundlagen der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) beruht. Die Behandlung beinhaltet statischen Druck, sanfte Gelenksmanipulationen und -rotationen, Massagegriffe und Dehnungen, die auf Meridianpunkte (Tsubos) des Körpers wirken – ähnlich wie die Akupunktur, aber ohne Einsatz von Nadeln. Und ähnlich wie Akupressur, wenngleich auch hier Unterschiede, wie z.B. der längere Druck auf Akupunkturpunkte, bestehen. Shiatsu-Techniken gelten deshalb als sicher und effektiv bei verschiedenen stressbedingten und schmerzhaften Beschwerden[3], die Effekte bei PatientInnen mit Alzheimer-Erkrankung und Alters-Depression allerdings wurden bislang noch nie untersucht.

Die Autoren gehen deshalb in der vorliegenden Studie der Frage nach, ob die ergänzende Anwendung von Shiatsu bei diesen Beschwerden effektiver ist als die physische Aktivität (Motorikprogramm) allein.


StudienteilnehmerInnen

Die StudienteilnehmerInnen waren durchwegs älter als 65 Jahre und wurden vom Alzheimer Community Center des Ospedale Michele Chiello in Enna aufgenommen. Die Diagnose einer Alzheimer-Erkrankung wurde von einem ausgebildeten Neurogeriatrie-Experten für kognitive Störungen nach den diagnostischen Kriterien des National Institute of Neurological and Communicative Diseases and Stroke/Alzheimer's Disease and Related Disorders Association gestellt.[4]

Einschlusskriterien waren ein Wert zwischen 16 und 25 auf dem Mini-Mental-Status-Test (MMSE)[5], ein Wert kleiner 2 auf der Clinical Dementia Rating Skala,[6] die Diagnose einer bestehenden Depression gemäß den Kriterien des DSM-5,[7] ausreichende visuelle und auditive Fähigkeiten zur Durchführung aller Aspekte der kognitiven und funktionellen Beurteilungen, ausreichende Mobilität, um den Transport und die Teilnahme an allen geplanten Interventionen zu ermöglichen, Anwesenheit von Pflegepersonal, das zur Teilnahme bereit ist, sowie eine stabile Dosierung von Memantin- und/oder Cholinesterasehemmern seit mindestens 6 Monaten vor der Teilnahme.[8]

Alle Versuchspersonen litten seit zwei Jahren an Depressionen. Zwei von ihnen waren in der Vergangenheit mit Serotoninwiederaufnahmehemmern[9] behandelt worden. Die Medikamation wurde allerdings im Laufe der Zeit wieder eingestellt, in einem Fall wegen Nebenwirkungen und wegen mangelnder Compliance im zweiten Fall. Alle StudienteilnehmerInnen waren damit zum Zeitpunkt ihrer Aufnahme wie auch während der gesamten Studie medikamentenfrei.

Von den insgesamt 19 Probanden, die regelmäßig das Gemeindezentrum besuchten, wurden 12 Rechtshänder in die Studie aufgenommen und im Verhältnis 1:1 der „aktiven Gruppe" (Shiatsu und körperliche Aktivität; n=6) oder der „Kontrollgruppe" (körperliche Aktivität allein; n=6) zugeordnet. Die Zufallsverteilung (Randomisierung) erfolgte durch computergenerierte Zufallszahlen von einem nicht an der Studie beteiligten Operator. Das durchschnittliche Alter in der Versuchsgruppe war 77, das in der Kontrollgruppe 80 Jahre.

In der Kontrollgruppe waren 6 Frauen, in der Versuchsgruppe 5 Frauen und 1 Mann. Hinsichtlich ihrer Bildung/Ausbildung unterschieden sich die beiden Gruppen nur geringfügig. Die Diabetes-Prävalenz war 33% (2 Personen) in der Kontroll- und 67% in der Versuchsgruppe (4 Personen), die Bluthochdruckprävalenz 83% (5 Personen) in der Kontroll- und 100% in der Versuchsgruppe (6 Personen).


Durchführung der Studie

Die Daten, die zu Beginn der Studie und an ihrem Ende (von demselben Prüfer) erhoben wurden, umfassten (neben den soziodemographischen Daten wie Händigkeit, Alter, Schulbilldung etc. und Krankheitsprävalenzen) den kognitiven Status[10], die funktionelle Unabhängigkeit bei den Aktivitäten des täglichen Lebens[11] und die depressive Symptomatik.[12]

Alle Teilnehmer durchliefen ein 10-monatiges Motorikprogramm, das dreimal pro Woche für jeweils eineinviertel Stunden durchgeführt wurde und u.a. Übungen für Gleichgewicht und Gang, Augen-Hand-Koordination, Atmung und Muskelstärkung umfasste.

Zudem erhielten die PatientInnen in der Versuchsgruppe jede Woche eine individuelle, an die jeweilige PatientIn angepasste 40-minütige Shiatu-Behandlung. Die Shiatsu-Behandlungen wurden von einem erfahrenen Shiatsu-Behandler mit klinischer Erfahrung in der Arbeit mit älteren Menschen durchgeführt. Sie basierten auf den Prinzipien der Traditionellen Chinesischen Medizin und einem standardisierten Ratgeber.[13] Alle Shiatsu-Sitzungen wurden vom gleichen Behandler durchgeführt.


Ergebnisse

Generell gab es keine Komplikationen und die Behandlungen wurden gut vertragen. Während zwischen den Gruppen zu Beginn keine Unterwchiede bei den Outcome-Messungen vorlagen, zeigten sich Verbesserungen (MMSE, ADL und GDS) nur in der Versuchsgruppe, d.h. der Gruppe, die auch Shiatsu erhielt. Eine hohe Signifikanz der Effektivität der Interventionen fand sich allerdings nur für die GDS-Werte. In der Betrachtung der Änderungen (berechnet aus den Werten vor und nach den Interventionen) zeigte nur der GDS-Wert der Versuchsgruppe eine nachweisliche Besserung gegenüber der Kontrollgruppe (dieser Effekt zeigte sich unbeeinflusst von Alter und Bildungsniveau).

Das wohl wesentlichste Ergebnis der Studie ist, dass Shiatsu – zusätzlich zu den üblichen pharmakologischen und motorischen Interventionen – depressive Stimmungslagen bei moderat ausgeprägten Alzheimer-Erkrankungen signifikant verbessert.[14] Dazu ist zu beachten, dass keiner der PatientInnen mit Antidepressiva ode anderen psychoaktiven Medikamenten behandelt wurde. Zudem konnte die Studie die Wirksamkeit einer Mehrkomponententherapie bei Alzheimer, bestehend aus medikamentöser, Behandlung, körperlicher Aktivität und Shiatsu, in Hinblick auf eine Verlangsamung des kognitiven und affektiven Abbaus aufzeigen.


Diskussion

Es wird, so die Autoren, grundlegend akzeptiert, dass die Stimulation von Akupunkturpunkten die Aktivität von verschiedenen Neurotransmittern zu regulieren vermag.[15] Eine aktuelle Studie (2016) konnte entsprechend nachweisen, dass Akupunktur die Freisetzung von Serotonin stimuliert und so Muskelentspannung, Müdigkeit und Schlaf fördert – und darüber die Stimmung bei älteren Menschen hebt.[16] Auch die Produktion von Serotonin und Endorphin sowie die Regulation von Serumcortisol werden auf diesem Weg gefördert[17], so wie die Anrgeung von Akupunkturpunkten gnerell komplizierte neuro-hormonale Antworten zeitigt[18].

Neue Forschungen haben zudem aufgezeigt, dass die Anregung von Akupunkturpunkten auch das zytokine System[19] und andere entzündungsfördernde Moleküle beeinflussen, von denen bekannt ist, dass sie einen Teil der Pathomechanismen von Alzheimer und Depression darstellen[20].

Für Depression und Alzheimer ist eine abnorme synaptische Plastizität dokumentiert[21], weshalb angenommen werden kann, dass Shiatsu möglicherweise die abnorme Plastizität verbesert – und darüber die Stimmungslage ebenso wie kognitive Funktionen.


Einschränkungen und Ausblick

Die größte Einschränkung der vorliegenden Studie ist die Stichprobengröße, die mit sechs Personen je Gruppe sehr klein ausfällt (auch wenn die beiden Gruppen in Hinblick auf ihre klinischen und kognitiven Merkmale sehr homogen waren), und dass fast alle PatientInnen weiblich waren. Zudem waren die psychopathologischen Tests nicht alle Dimensionen umfassend, wenngleich sie eine allgemeine Einschätzung kognitiver, funktioneller und depressiver Merkmale erlaubten. Auch fehlten eine doppelte Verblindung und die Weiterverfolgung der Ergebnisse nach Abschluss der Studie (inwieweit sich die erzielten Ergebnisse auf den weiteren Verlauf der Erkrankung auswirken).

Eine größere klinische Studie wird von den Autoren empfohlen, um zu bestätigen, dass Shiatsu eine sichere, nichtinvasive, kostengünstige und einfach anzuwendene Behandlungstechnik darstellt zur Verbesserung depressiver Symptome bei Alzheimer/Demenz.

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[1] Giuseppe Lanza, Stella Silvia Centonze, Gera Destro, Veronica Vella, Maria Bellomo, Manuela Pennisi, Rita Bella und Domenico Ciavardelli.

[2] Shiatsu as an adjuvant therapy for depression in patients with Alzheimer’s disease: A pilot study. In: Complementary Therapies in Medicine 38 (2018) 74-78 (http://linkinghub.elsevier.com/retrieve/pii/S096522991730941X; DOI: 10.1016/j.ctim.2018.04.013).

[3] Zu den Wirkungen von Shiatsu und Akupressur (und ihrer Sicherheit) führen die Autoren die nachfolgenden Studien an:

Long AF. The effectiveness of shiatsu: findings from a cross-European, prospective observational study. J Altern Complement Med. 2008; 14(8): 921–930. http://dx.doi. org/10.1089/acm.2008.0085.

Robinson N, Lorenc A, Liao X. The evidence for Shiatsu: a systematic review of Shiatsu and acupressure. BMC Complement Altern Med. 2011; 11(88) http://dx.doi. org/10.1186/1472-6882-11-88.

Agarwal A, Ranjan R, Dhiraaj S, Lakra A, Kumar M, Singh U. Acupressure for prevention of pre-operative anxiety: a prospective, randomised, placebo controlled study. Anaesthesia. 2005; 60(10): 978–981.

Lang T, Hager H, Funovits V, Barker R, Steinlechner B, Hoerauf K, et al. Prehospital analgesia with acupressure at the Baihui and Hegu points in patients with radial fractures: a prospective, randomized, double-blind trial. Am J Emerg Med. 2007; 25(8): 887–893.

Hsieh LL, Kuo CH, Lee LH, Yen AM, Chien KL, Chen TH. Treatment of low back pain by acupressure and physical therapy: randomised controlled trial. BMJ. 2006; 332(7543): 696–700.

Hsieh LL, Liou HH, Lee LH, Chen TH, Yen AM. Effect of acupressure and trigger points in treating headache: a randomized controlled trial. Am J Chin Med. 2010; 38(1):1–14.

Villani V, Prosperini L, Palombini F, Orzi F, Sette G. Single-blind, randomized, pilot study combining shiatsu and amitriptyline in refractory primary headaches. Neurol Sci. 2017; 38(6):999–1007. http://dx.doi.org/10.1007/s10072-017-2888-7.

Turgut S, Ozalp G, Dikmen S, Savli S, Tuncel G, Kadiogullari N. Acupressure for postoperative nausea and vomiting in gynaecological patients receiving patientcontrolled analgesia. Eur J Anaesthesiol. 2007; 24(1):87–91.

[4] McKhann G, Drachman D, Folstein M, Katzman R, Price D, Stadlan EM. Clinical diagnosis of Alzheimer's disease: report of the NINCDS-ADRDA Work Group under the auspices of Department of health and human services task force on Alzheimer’s disease. Neurology. 1984;34(7): 939–944.

[5] Test zur Feststellung kognitiver Defizite, wobei ein Wert zwischen 15 und 24 auf eine leichte bis mittelschwere Erkrankung hinweist.

[6] Skala zur Beurteilung von Demenz.

[7] Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM) – das dominierende psychiatrische Klassifikationssystem in den USA.

[8] PatientInnen mit anderen neurologischen Störungen als Alzheimer, schwerwiegenden psychiatrischen Erkrankungen (außer Angstzuständen, sekundär zu Depressionen), schwerer Demenz (MMSE kleiner 16 und/oder CDR größer 2), Unfähigkeit die Tests und/oder Interventionen durchzuführen, akuter/unstabiler medizinischer Krankheit oder Organversagen, ausgebreitete Tumore, Alkohol- oder Drogenmissbrauch, Stimmung- oder kognitive Störungen aufgrund von endokrinen (hormonellen) Störungen oder die Einnahme von Medikamenten, die depressive Symptome verursachen, aktueller Gebrauch von Medikamenten zur kognitiven Verbesserung (z. B, Ginkgo) mit Ausnahme von Cholinesterasehemmern und/oder Memantin, kürzliche Frakturen oder andere orthopädische Probleme, akute Infektionen der Haut, Weichteile oder andere Hauterkrankungen oder Beschwerden im Bewegungsapparat, die Shiatsu problematisch oder schmerzhaft machen könnten, wurden ausgeschlossen.

[9] Serotonin Reuptake Inhibitors (SRI) sind eine Klasse von Antidepressiva, denen gemeinsam ist, dass sie Serotonintransporter blockieren und dadurch die Konzentration von Serotonin in der Gewebsflüssigkeit des Gehirns erhöhen.

[10] Bewertung durch den Mini-Mental-Status-Test (MMSE), angepasst an das Alter und das Bildungsniveau.

[11] Gemessen mit dem ADL-Score (einem Verfahren zur Messung der Alltagskompetenz, Activities of Daily Living, von Patienten, die an degenerativen Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson oder Multiple Sklerose leiden; er wird auch zur Bewertung der Pflegebedürftigkeit in der Geriatrie herangezogen) und der IADL-Skala nach Lawton und Brody (einem auf dem ADL-Score basierenden Verfahren zur Erfassung der Alltagskompetenz geriatrischer Patienten, das acht zentrale Aktivitäten des täglichen Lebens erfasst).

[12] Ermittelt mit der Geriatrischen Depressionsskala (GDS), die mit Hilfe eines vom Patienten auszufüllenden Fragebogens Hinweise auf eine eventuell vorhandene Altersdepression oder depressive Stimmungslage gibt.

[13] Jarmey C, Mojay G. Shiatsu: The Complete Guide. 2nd Thorsons; 1991 [1999] (dt.: Das große Shiatsu Handbuch).

[14] Dieses Ergebnis erachten die Autren kongruent mit ähnlichen Ergebnissen aus dem Bereich der Akupressur:

Cho YC, TsaySL.The effectofacupressure with massageonfatigue anddepression in patients with end-stage renal disease. J Nurs Res. 2004; 12(1):51–59.

Hmwe NT, Subramanian P, Tan LP, Chong WK. The effects of acupressure on depression, anxiety and stress in patients with hemodialysis: a randomized controlled trial. Int J Nurs Stud. 2015;52(2): 509–518.

Tsay SL, Cho YC, Chen ML. Acupressure and Transcutaneous Electrical Acupoint Stimulation in improving fatigue, sleep quality and depression in hemodialysis patients. Am J Chin Med. 2004; 32(3):407–416.

Wu HS, Lin LC, Wu SC, Lin JG. The psychologic consequences of chronic dyspnea in chronic pulmonary obstruction disease: the effects of acupressure on depression. J Altern Complement Med. 2007;13(2): 253–261.

Tse M, Au J. The effects of acupressure in older adults with chronic knee pain: depression, pain, activities of daily living and mobility. J Pain Manag. 2010;3(4):11.

Craske NJ, Turner W, Zammit-Maempe J, Lee MS. Qigong ameliorates symptoms of chronic fatigue: a pilot uncontrolled study. Evid Based Complement Alternat Med. 2009; 6(2):265–270. http://dx.doi.org/10.1093/ecam/nem088.

[15] Hmwe NT, Subramanian P, Tan LP, Chong WK. The effects of acupressure on depression, anxiety and stress in patients with hemodialysis: a randomized controlled trial. Int J Nurs Stud. 2015; 52(2): 509–518.

Lane JR. The neurochemistry of counterconditioning: acupressure desensitization in psychotherapy. Energy Psychol. 2009; 1(1):31–44.

[16] Zeng H, Liu M, Wang P, Kang J, Lu F, Pan L. The effects of acupressure training on sleep quality and cognitive function of older adults: a 1-year randomized controlled trial. Res Nurs Health. 2016; 39(5):328–336. http://dx.doi.org/10.1002/nur.21738.

[17] Lane JR. The neurochemistry of counterconditioning: acupressure desensitization in psychotherapy. Energy Psychol. 2009;1(1): 31–44.

[18] Moyer CA, SeefeldtL, MannES, JackleyLM. Does massage therapy reduce cortisol? A comprehensive quantitative review. J Bodyw Mov Ther. 2011; 15(1): 3–14. http://dx. doi.org/10.1016/j.jbmt.2010.06.001.

Remington R. Calming music and hand massage with agitated elderly. Nurs Res. 2002; 51(5): 317–323.

[19] Zytokine sind eine inhomogene Gruppe von regulatorischen Proteinen, die der Signalübertragung zwischen Zellen dienen und ihre Proliferation und Differenzierung steuern. Sie werden u.a. von Makrophagen, B-Lymphozyten, T-Lymphozyten, natürlichen Killerzellen (NKs) und Fibroblasten gebildet.

[20] Bagyinszky E, Giau VV, Shim K, Suk K, An SSA, Kim S. Role of inflammatory molecules in the Alzheimer's disease progression and diagnosis. J Neurol Sci. 2017; 376: 242–254. http://dx.doi.org/10.1016/j.jns.2017.03.031.

Petti FB, Liguori A, Ippoliti F. Study on cytokines IL-2, IL-6, IL-10 in patients of chronic allergic rhinitis treated with acupuncture. J Trad Chin Med. 2002; 22(2): 104–111. 38. Battaglia F, Wang HY, Ghilardi.

[21] Für Alzheimer sowohl im Tiermodell als auch an PatientInnen:

Battaglia F, Wang HY, Ghilardi MF, Gashi E, Quartarone A, Friedman E, et al. Cortical plasticity in Alzheimer's disease in humans and rodents. Biol Psychiatry. 2007; 62(12):1405–1412.

Pennisi G, Ferri R, Lanza G, Cantone M, Pennisi M, Puglisi V, et al. Transcranial magnetic stimulation in Alzheimer’s disease: a neurophysiological marker of cortical hyperexcitability. J Neural Transm (Vienna). 2011; 118(4):587–598. http://dx.doi. org/10.1007/s00702-010-0554-9.

Cantone M, Bramanti A, Lanza G, Pennisi M, Bramanti P, Pennisi G, et al. Cortical plasticity in depression. ASN Neuro. 2017; 9(3). http://dx.doi.org/10.1177/ 1759091417711512.