• Sexualität im Verständnis der Traditionellen Fernöstlichen Medizin

    Jede sexuelle Aktivität, so das Verständnis der traditionellen fernöstlichen Medizin, führt zu einem vorübergehenden Verlust an Nieren-Essenz (Jing), da die sexuellen Essenzen von Mann und Frau die äußeren Manifestationen des Nieren-Jing sind. Während unter normalen Umständen dieser Mangel schnell wieder ausgeglichen wird, führt ein Übermaß an sexueller Aktivität, weil der Körper nicht die Zeit hat sich zu erholen und den Verlust auszugleichen, zu einer Schwächung des Jing mit Symptomen wie Erschöpfung, Schwindelgefühl, Schmerzen im unteren Rücken, schwachen Knien, “schwacher Blase” u.ä.m. Die sexuelle Aktivität sollte deshalb – abgesehen von konstitutionellen und gesundheitlichen Faktoren – entsprechend angepasst werden. Der “Klassiker des einfachen Mädchens” (aus der Sui-Dynastie, 581 bis 618 n. Chr.)…