• Die Einführung des Buddhismus in Tibet

    Die Einführung des Buddhismus in Tibet hat etwa 500 Jahre gedauert, vom siebenten bis zum elften Jahrhundert nach Christi – eine Zeit großer politischer Umwälzungen. Historisch verbunden ist die Einführung des Buddhismus in Tibet mit vier religiösen Königen (den so genannten dharmarajas) Songtsen Gampo, Trisong Detsen, Ralpachen und Yeshe Ö. Songtsen Gampo Songtsen Gampo regierte im 7. Jahrhundert. Er setzte das Werk seines Vaters fort und vereinigte die Fürstentümer, in die Tibet zu dieser Zeit zersplittert war. Die Verwaltung wurde zentralisiert und Tibet wurde eine politische Macht mit militärischer Schlagkraft. Wenngleich Tibet nun vereint war und eine beträchtliche Stärke besaß, so war es zum damaligen Zeitpunkt allen seinen – buddhistischen…