• Die Einführung des Buddhismus in Tibet

    Die Einführung des Buddhismus in Tibet hat etwa 500 Jahre gedauert, vom siebenten bis zum elften Jahrhundert nach Christi – eine Zeit großer politischer Umwälzungen. Historisch verbunden ist die Einführung des Buddhismus in Tibet mit vier religiösen Königen (den so genannten dharmarajas) Songtsen Gampo, Trisong Detsen, Ralpachen und Yeshe Ö. Songtsen Gampo Songtsen Gampo regierte im 7. Jahrhundert. Er setzte das Werk seines Vaters fort und vereinigte die Fürstentümer, in die Tibet zu dieser Zeit zersplittert war. Die Verwaltung wurde zentralisiert und Tibet wurde eine politische Macht mit militärischer Schlagkraft. Wenngleich Tibet nun vereint war und eine beträchtliche Stärke besaß, so war es zum damaligen Zeitpunkt allen seinen – buddhistischen…

  • Die drei Fahrzeuge (yana) des Buddhismus

    Der Buddhismus war von etwa 500 v. Chr. bis 1.000 n. Chr. die beherrschende Religion in Indien und durchlief dabei drei deutlich unterscheidbare Stadien, in denen jeweils besondere Aspekte im Vordergrund standen. Das erste Stadium der Entwicklung des Buddhismus, das etwa 500 Jahre dauerte, wird als Hinayana oder “kleines Fahrzeug” bezeichnet. Die Betonung in dieser Zeit liegt vor allem in ethischen und psychologischen Aspekten hinsichtlich der Auslegung des Dharma. Man studierte und analysierte den menschlichen Geist, insbesondere in Bezug auf Meditation und höhere Zustände des Bewusstseins. Weitere zentrale Themen waren die ethische Disziplin und monastische Regeln. Das zweite Stadium, das ebenfalls 500 Jahre dauerte, wird als Mahayana oder “großes Fahrzeug”…