• Entstehen in gegenseitiger Abhängigkeit

    Entstehen in gegenseitiger Abhängigkeit (Pratitya-Samutpada) beschreibt die von Buddha erkannten Bedingungen der Kausalität. Das „Rad des Lebens“ (oder auch „Rad des Karma“) beschreibt die zirkuläre Struktur gewohnheitsmäßiger Muster, in der jedes Glied das nächste bedingt und von anderen bedingt wird. Jeder Aspekt des menschlichen Lebens wird von einem früheren Einfluss oder Seinszustand bedingt und trägt dazu bei, dass sich Gewohnheiten verfestigen. Die zirkuläre Kette des „Rad des Lebens“ – bildlich dargestellt im äußersten Kreis – hat 12 Glieder (Nidanas): Unwissenheit, Absichtsvolles Tun, Bewusstsein, psychophysischer Komplex, Sinne, Kontakt, Empfindung/Gefühl, Gier, Ergreifen, Werden, Geburt, Altern und Tod. 1. Unwissenheit (dargestellt durch einen blinden Mann) Unwissenheit (Nicht-Wissen) ist die Ursache allen karmisch-kausalen Handelns…